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Interview mit Manfred Haferburg

Chancen und Risiken der Kernenergie

Über die verleugneten Auswirkungen der Energiewende, Gefahren eines Versorgungszusammenbruchs durch Blackout und Brownout sowie die Chancen neuer Entwicklungen wie schnelle Brüter, LFTR und Dual Fluid Reaktoren.

Über Manfred Haferburg:

Nach seinem Studium an der TU Dresden begann Manfred Haferburg 1973 eine Tätigkeit im Kernkraftwerk Greifswald als Reaktoroperator. Zwei Jahre später wurde er Blockleiter. Nach fünf Jahren wurde er zum Oberschichtleiter lizensiert. Ab 1985 leitete er das Simulator Zentrum des KKW Greifswald. Ab 1990 war Manfred Haferburg für Deutsche Energieversorgungsunternehmen tätig. Er spezialisierte sich auf die Sicherheit von Risikoindustrien und deren menschliche Einflussfaktoren.

1999 siedelte er von Hannover nach Paris/Frankreich um und wurde für die WANO (World Association of Nuclear Operators) tätig. Im Rahmen seiner Tätigkeit arbeitete er in mehr als 120 Kernkraftwerken weltweit. Er schulte Führungskräfte und untersuchte Organisationen in Russland, China, Japan, Indien, Pakistan, Argentinien, Brasilien, Südkorea, USA und Europa.

Seit 2014 ist Manfred Haferburg selbstständiger Berater für Sicherheitskultur und Organisation mit Wohnsitz in Paris, Frankreich. Heute schult er weltweit Kernkraftmanager, Airline-Piloten und Chemiemanager, führt Untersuchungen mit dem Ziel der Verbesserung der Organisationseffektivität durch und unterstützt Änderungsprozesse zur Sicherheitskultur. Er ist Mitglied im unabhängigen nuklearen Sicherheitsrat von Schweden und der Schweiz sowie im Beirat der Dual-Fluid-Reaktor Inc.

Manfred Haferburg ist ein international renommierter Fachmann für Sicherheitsfragen in Risikoindustrien. Er ist Autor des Sicherheitskultur-Fachbuches „Aus heiterem Himmel – über die Hinterhältigkeit der Katastrophen“ (Titel der Englischen Ausgabe: „Out oft he blue sky – about the deviousness oft he catastrophes“). Im Jahre 2014 veröffentlichte der KUUUK-Verlag seinen Roman „Wohn-Haft“ mit einem Vorwort von Wolf Biermann. Er ist aktives Mitglied im Zeitzeugenbüro der Stiftung „Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen“ und Autor für Energiefragen verschiedener Medien.

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Roman mit einem Vorwort von Wolf Biermann Wohn-Haft ist ein Roman, der auf einer wahren Geschichte basiert. Der Leser taucht in den Alltag der DDR-Jahre ein. Er begegnet Menschen, die in dieses Land hineingeboren wurden und die sich hinter der Mauer einrichten müssen. Manche sind stark, wie die junge Lehrerin Sigi, deren Schicksal wie zufällig mit dem System kollidiert. Liebe trifft auf Dummheit und Hass. Manche sind zu schwach, den Verlockungen der Menschenfänger zu widerstehen.

Wir lernen den blonden Wikinger Paul kennen, den das System zum Verräter an sich selbst und seinen Freunden macht. Manni, die Hauptfigur, begehrt auf. Aus dem Mitläufer wächst ein Mann, der versucht zu widerstehen. Wer sich nicht beugt, muss zerbrochen werden. Er wird verraten, zersetzt, gefangen und eingekerkert. Wir leiden mit im aussichtslosen Kampf des Einzelnen gegen das übermächtige System. Die Geschichte bietet aber auch Einblicke ins Innenleben eines schier allmächtigen Apparates. Fasziniert folgen wir den Bonzen und Schergen bis in den Kopf hinein. Spitzel sind auf Spitzel angesetzt. Abgestoßen lesen wir von der Intelligenz des Bösen, von dessen Gemeinheit und Schläue.

Eine Lehrstunde über totalitäre „Systeme“, wie sie als Gesamtheit funktionieren, samt genauer Beschreibungen einzelner Rädchen. Der Autor erzählt packend von menschlichen Stärken und Schwächen in einem menschenverachtenden System, dass man fast atemlos weiterliest. Dieser Roman ist so gesättigt mit realem Leben, dass man den Takt der untergegangenen Welt beim Lesen nachspüren und nacherleben kann. Wir werden erfahren, was wir eigentlich schon immer ahnten – am Ende sind Menschlichkeit und Liebe stärker als jede Diktatur.

2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Isolde Montag
    10. November 2022 19:08

    Herzlichen Dank für dieses sehr aufklärende Interview.
    Alle Interviews, die ich bisher gesehen habe, waren supergut.
    Vielen Dank für Ihre wertvolle Arbeit.

    Antworten
  • Lieber Herr Haferburg
    Das war für mich ein sehr interessantes und erleuchtendes Interview. Das Beste, was ich bisher gehört habe und auch daher meinen ersten Kommentar wert. Herzlichen Dank.
    Ich habe gesehen, dass Fr. Montag einen Kommentar abgegeben hat😜- mein Name ist wirklich echt!

    Antworten

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